Das Nullbasis-Budget: gib jedem Euro eine Aufgabe
Das Nullbasis-Budget beruht auf einer einfachen Idee: Wenn du mit deiner Planung fertig bist, darf kein "nicht zugewiesener" Euro übrig bleiben. Einnahmen minus geplante Ausgaben gleich null.
Das heißt nicht, alles auszugeben. Es heißt, alles zuzuweisen.
Das Prinzip
Jeder Euro, der hereinkommt, bekommt vor Monatsbeginn eine Aufgabe:
- So viel für die Miete
- So viel für die Einkäufe
- So viel für die Freizeit
- So viel für das Sparen
- So viel für dieses Urlaubsprojekt
Wenn du fertig bist, muss die Summe deiner Zuweisungen deinen Einnahmen entsprechen. Genau. Sparen und Projekte zählen als "Ausgaben": Du gibst deinem Geld eine Arbeit, statt es treiben zu lassen.
Warum null und kein Überschuss
Einen "übrigen" Betrag ohne Namen stehen zu lassen, ist der beste Weg, ihn unbemerkt auszugeben. Indem du die Null erzwingst, entscheidest du bewusst, wohin jeder Euro geht — auch der zu deinem Sparen.
Für wen es passt
Diese Methode verlangt etwas mehr Disziplin als 50/30/20. Sie ist ideal, wenn:
- Du genau verstehen willst, wohin dein Geld geht
- Du klare Ziele hast (einen Kredit tilgen, eine Reserve aufbauen)
- Du die volle Kontrolle magst
Wenn du anfängst, beginne lieber mit 50/30/20 und wechsle zum Nullbasis-Budget, wenn du feinjustieren willst.
Mach es durchhaltbar
Die Falle des Nullbasis-Budgets ist, dass es von Hand schnell viel Zeit kostet. Jede Transaktion neu sortieren, jeden Umschlag prüfen … man gibt schnell auf.
Mit Trya erstellst du Umschläge für jede Aufgabe, deine Ausgaben sortieren sich automatisch ein, und du siehst in Echtzeit, was in jedem übrig ist. Nullbasis-Budget ohne die Plackerei.
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